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Corona und seine Toten

Quo vadis

Rudolf Peschko, 3. Januar 2021 15:00 Uhr

Ursachensuche in der Medizin ist wichtig.

In der Schweiz stirbt am 30. Dezember 2020 eine 91 Jährige Person kurz nachdem sie geimpft wurde. Die schweizer Gesundheitsbehörde kommt noch am selben Tag zu dem Schluss, dass daran höchstwahrscheinlich nicht die Impfung selbst schuld sei, sondern, dass die verstorbene Person an mehreren schweren Vorerkrankungen litt. Weder die Krankengeschichte noch der akute Krankheitsverlauf würden einen direkten Zusammenhang mit der Impfung nahelegen. Es werde von einer natürlichen Todesursache ausgegangen. so Merkur.de.

Dies hat mich hellhörig werden lassen.

Denn halten wir fest: Wenn bei einem verstorbenen egal welchen Alters ein positiver Corona-PCR-Test vorliegt, ist er selbstverständlich an Corona verstorben. Ob diese Person dann an mehreren schweren Vorerkrankungen litt oder nicht, ist völlig unerheblich.

Wird eine betagte Person jedoch geimpft und leidet unter mehreren schweren Vorerkrankungen, und stirbt kurz danach, dann ist nicht die Impfung die Todesursache, sondern er ist eines natürlichen Todes erlegen. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen!

Es ist zwar sehr wahrscheinlich, dass diese Person eines natürlichen Todes gestorben ist. Es ist jedoch sicher, dass wenn jemand aus dem Flugzeug springt und dabei versehentlich einen Rucksack auf seinem Rücken angelegt hat, anstatt eines Fallschirms, und dann dessen leibliche Überreste Corona- Positiv getestet werden, er an eigener Dummheit und nicht an Corona gestorben ist. Dennoch wird er als Corona-Toter gelistet.

Folgt man dieser Logik, müsste man nunmehr sagen, die 91-jährige Person ist an der Impfung gestorben!

Bezeichnend ist dabei, dass bei dem 91-jährigen anscheinend keine Obduktion durchgeführt wurde, da sich die Gesundheitsbehörde bei der Festlegung auf die natürliche Todesursache lediglich auf dessen Krankheitsgeschichte und Krankheitsverlauf verlässt.

Bezeichnend ist ferner, dass das RKI dazu aufrief, die Corona-Toten nicht zu obduzieren, da dies viel zu gefährlich sei. Pathologen obduzieren ständig Leichen und wissen sich vor Ansteckungen zu schützen, dies ist ihr beruflicher Alltag! Bereits Anfang April 2020 wandte sich der Bundesverband Deutscher Pathologen gegen diesen Unsinn.

Ein Schelm wer böses bei all dem denkt!

Allmählich müsste sich auch der letzte halbwegs selbständig denkende Mitmensch fragen, ob er sich tatsächlich im 21. Jahrhundert befindet oder vielleicht doch im finsteren Mittelalter der Hexenverfolgung, wo einfachste Grundprinzipien der Logik nicht zu zählen schienen.

Herr Wieler sprach ja bereits davon, dass man im Zuge der Impfungen werde differenzieren müssen, wer an der Impfung und wer lediglich mit der Impfung verstorben ist. Interessant dabei ist, dass dieser Veterinär bei Corona nicht derart zu unterscheiden in der Lage ist.

Wir Föderalen fordern daher die Bundesregierung dazu auf, sich endlich auf Logik und gesunden Menschenverstand zu besinnen und differenziert zu betrachten, wer an Corona und wer mit Corona verstorben ist und diese Unterscheidung auch in der Statistik unverzüglich anzuwenden! Dabei sind Obduktionen das einzig verlässliche Mittel, um zweifelsfrei die Todesursache feststellen zu können. Jeder nicht obduzierte Tote, darf nicht in dieCorona- Tote-Statistik eingehen!

Ferner fordern wir Föderalen alle Oppositionsparteien und Oppositionspolitiker dazu auf, vehement darauf hinzuwirken, dass unsere Bundesregierung wieder zu Sinnen kommt und Verstand statt Unsinn walten lässt!


Rudolf Peschko
Stellvertretender Geschäftsführer
DIE FÖDERALEN

Quellen:
https://www.merkur.de/welt/todesfall-tote-coronavirus-impfung-biontechpfizer- schweiz-luzern-todesursache-vakzin-zr-90155248.html
https://www.pathologie-dgp.de/die-dgp/aktuelles/meldung/pressemitteilungan- corona-verstorbene-sollten-obduziert-werden/
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/ Verstorbene.html