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Befindlichkeiten

Was uns und unsere Gesellschaft krank macht

Stefan Brackmann, 20. Oktober 2020 19:12 Uhr

Gesundheit kann man schlecht beschreiben, man bemerkt meistens nur, wenn sie nicht vorhanden ist. Daher gilt als allgemeine Beschreibung lt. Wikipedia folgendes:

Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.

In den letzten Tagen ist mir das deutlich bewusst geworden. Kommen doch aus meinem Umfeld, das ich mittlerweile doch als recht groß umschreiben darf, viele Aussagen, die mich zum schreiben dieser Zeilen animieren.

Viele fühlen sich müde, ausgebrannt oder antriebslos. Andere fallen durch ihre Gereiztheit, ihren schwierigen Umgang mit Anderen oder sogar mit Aggressivität auf.

Dies ist eine sehr unschöne, anspruchsvolle und in vielfältiger Weise nicht zielführende Gemengelage in unserer Gesellschaft. Hier ist es wichtig und sinnvoll, einzelne Aspekte dieser Situation zu beleuchten.

Fangen wir mit einer der grundlegendsten Emotionen an: Die Angst! Wir befinden uns spätestens seit dem Frühjahr in einer Dauerberieselung der Angsterzeugung. Und dies noch mit dem drohenden Zeigefinger. Wenn Du das nicht machst, dann…

Wenn man dies tagein, tagaus hört und liest, sammeln sich die Angst-Botenstoffe in unserem Körper an. Für einen kurzen Zeitraum ist das auch richtig und sinnvoll, aber als Dauereinrichtung schädlich. Dies führt zu oben genannten Symptomen.

Was kann man diesem schädlichen Hormongewitter entgegensetzen? Zunächst einmal kann unser Körper viele Schad- und Botenstoffe bis zu einer gewissen Schwelle verarbeiten. Dies kann man beschleunigen, indem man den Körper z. B. mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Sport, insbesondere Ausdauersport ist hier ein Thema, das viel bewirken kann.

Tiefes Atmen ist auch eine Eigenschaft der Meditation. Hier noch in Verbindung, die (negativen) Gedanken erst gar nicht aufkommen zu lassen. Beide Möglichkeiten erfordern Zeit und Geduld, um sie zu erlernen bzw. durchzuführen. Zeit und Geduld, das sind in den vergangenen Jahren (Jahrzehnten) selten gewordene Begriffe. Sie wurden uns in dem wirtschaftlichen Umfeld des immer höher, schneller, weiter aberzogen.

Zum Thema Sauerstoff darf man aktuell natürlich unser neues Alltagsbild nicht vergessen. Die Maskenträger – ich beschreibe sie hier einmal als Sauerstoffverweigerer – tun sich keinen Gefallen, ist doch wissenschaftlich längst bewiesen, dass unter einer Maske die CO2-Konzentration stark ansteigt. Und CO2 behindert die Sauerstoffaufnahme!

Neben Angst und Sauerstoffentzug ist das Thema Social Distancing auch noch von großer Bedeutung. Wir Menschen sind soziale Wesen. Erst in einem entspannten, freundschaftlichen und auf Nähe basierenden Umfeld können wir den negativen Botenstoffen positive entgegensetzen.

Wenn man diese Faktoren einmal zusammen in einem Satz erwähnt, wird das ganze Ausmaß deutlich. Angstverbreitung, Sauerstoffentzug und Social Distancing sind aktuell Bestandteile der Politik in unserem Land. Das steht dem Zum Wohle des deutschen Volkes diametral entgegen. Und ist daher für alle, die das propagieren einer Abmahnung, wenn nicht sogar einer Kündigung wert!

Wir können uns einfach wehren: Fernseher aus, frische Luft rein und sich mit Freunden treffen. Unser Körper wird darauf freundlich reagieren und unseren Gedanken wieder freien Spielraum gewähren.


Stefan Brackmann
stellvertretender Bundesgeschäftsführer
DIE FÖDERALEN

Quelle: Wikipedia